Kultur

Das Quartett der Spielekultur

© Jenny Neufeld für Stiftung Digitale Spielekultur
Games ins Feuilleton! Wir stellen die kulturellen Aspekte von digitalen Spielen ins Rampenlicht.

Das Quartett der Spielekultur kehrt im Jahr 2020 zurück. Die Auftaktveranstaltung findet am 28. August 2020 im Stream des digitalen gamescom congress statt.

Inspiriert vom „Literarischen Quartett“ beleuchtete die Event-Reihe erstmals im Jahr 2019 in feuilletonistischer Manier die kulturellen Aspekte herausragender Computer- und Videospiele. Dem TV-Vorbild entsprechend suchten sich im Vorfeld jeweils zwei feste Moderator*innen und zwei Gäst*innen je einen Spieletitel aus und erläuterten in der Gesprächsrunde dessen inhaltliche und spielerische Besonderheiten.

Die Stiftung Digitale Spielekultur rückt mit dem Format den kulturellen Einfluss von Games im Rahmen verschiedener Events der deutschen Kultur- und Kreativlandschaft in den Fokus. Das Format hat zum Ziel, dass die Gespräche nicht allein im geschlossenen Kreis von Expert*innen geführt werden, sondern einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Daher werden die Veranstaltungen je zu wechselnden Anlässen in unterschiedlichen Städten durchgeführt.

Gefördert wird das Quartett der Spielekultur von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

© Maria Manneck (Silver Seed Games) für Stiftung Digitale Spielekultur

„Isolation & Einsamkeit“: Quartett der Spielekultur @ gamescom congress 2020

Bitte beachten Sie, dass Daten an YouTube übertragen werden können.
https://youtu.be/qyVOOkHjQPo

Rückblick auf die Veranstaltungsreihe im Jahr 2019

Beim Auftakt der Veranstaltungsreihe im Martin-Gropius-Bau in Berlin diskutierten das Moderationsduo Melek Balgün und Marcus Richter mit den Journalisten Andreas Garbe (ZDF) und Thomas Lindemann (u.a. Zeit Online) über die kulturellen Aspekte von Blockbuster- und Indie-Games. Anschließend widmete sich das Quartett im Rahmen der Mitteldeutschen Medientage in Leipzig dem Thema „Games als Spiegel der Gesellschaft“. Zu Gast waren Rae Grimm, Chefredakteurin von gamepro.de, und Markus Heitz, Autor der Bestseller-Romanreihe „Die Zwerge“.

Auf dem Filmfest München diskutierte die Runde mit Petra Schmitz, Senior Managing Editor bei der Gamestar, und Christian Schiffer, Herausgeber des WASD – Bookazine für Gameskultur, die Darstellung der Zukunft in Spielen. Als vierte Station diente dem Quartett der gamescom congress in Köln, auf dem  Autorin Lena Falkenhagen sowie Spieleforscherin Nina Kiel über Games in historischer Kulisse diskutierten.

 

Anschließend kehrte die Runde in Frankfurt auf der B3 Biennale im Rahmen der Frankfurter Buchmesse ein. Jenni Wergin, Förderreferentin beim Medienboard Berlin Brandenburg, und Marc Lepetit, Head of Digital Communications bei der UFA Fiction, diskutierten. wie uns Games Realitäten nachempfinden lassen.

Zum Abschluss machte das Format im Rahmen des Fireabend-Meetups in der Cumberlandschen Galerie in Hannover halt. Dr. Benjamin Strobel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Grimme-Institut, und Marcus Bösch, Mitbegründer des Entwicklerstudios „the Good Evil“, stellten sich der Frage „Wieviel Lebenszeit (ver)brauchen Spiele?“. Die Abschlussveranstaltung moderierte Viola Tensil zusammen mit Marcus Richter.

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