Bildung, Forschung

Games und Wertebildung

© Rodnae Productions @ Pexels
Mittels eines interdisziplinären Ansatzes erproben wir den Einsatz von Games in der Wertebildung bei jungen Erwachsenen.

Werte spiegeln wider, was gesellschaftlich und persönlich wünschenswert ist. Persönliche Wertvorstellungen prägen, wie Menschen ihr eigenes Leben gestalten, und sie bilden die Basis für den gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt. In Deutschland leben Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen, Wertorientierungen, Lebensstilen und weiteren biografischen Einflüssen zusammen. Mit zunehmender Vielfalt wächst auch der Bedarf an Orientierung, um die eigene Haltung zu reflektieren.

Dank ihrer großen Reichweite und ihrem länderübergreifenden, kulturellen Einfluss verbinden digitale Spiele Menschen mit unterschiedlichsten Lebenshintergründen und Biografien. Jedem Spiel sind außerdem Rollen, Werte und Normen inhärent, welche durch Ästhetiken, Handlungen und Texte im konkreten Spielprozess transportiert werden. Mit dem Vorhaben „Games und Wertebildung“ wollen wir deshalb aufzeigen, wie digitale Spiele für die politische Bildungsarbeit und Werteaktivierung bei jungen Erwachsenen genutzt werden können.

Im Rahmen des Vorhabens werden wir ein interdisziplinäres Gremium bestehend aus Expert*innen aus den Bereichen Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Migration und Spielentwicklung einberufen, das Kriterien für den Einsatz von Games in der Wertebildung erarbeitet. Eine Reihe von Veranstaltungen wird dazu dienen, die Ansätze zu erproben, zu diskutieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu zählen sowohl ein Game Jam und ein Barcamp, als auch Spielungen und entsprechende Live-Streaming-Auftritte im Internet sowie eine interdisziplinäre Fachkonferenz.

Termine und weitere Ankündigungen rund um „Games und Wertebildung“ werden zukünftig auf dieser Website veröffentlicht.