Spielungen

In Analogie zur weithin bekannten Lesung wurden dem Publikum gemeinsam mit Gaming-Experten, Entwicklern und Literaten Spiele vorgestellt und diskutiert, die von literarischen Werken inspiriert worden sind. Das zigfach preisgekrönte Spiel des Jahres 2013 „The Last of Us“ trägt unverkennbar Züge von Cormac McCarthys „The Road“. Der deutsche Anti-Kriegs-Shooter „Spec Ops: The Line“ ist neben Francis Ford Coppolas Meisterwerk „Apocalypse Now“ die zweite audiovisuelle Adaption von Joseph Conrads „Heart of Darkness“. Und das ästhetisch sehr ansprechende “Journey” erlaubt welt- und Kulturen überspannendes Zusammenspiel über alle Sprachbarrieren hinweg, kommt das kooperative Abenteuer doch gänzlich ohne Worte aus.

Neue „literarische“ Formen der Spielepräsentation

Wie lassen sich Computerspiele in öffentlichen Veranstaltungen so vorstellen, dass Nicht-Spieler wie Gamer gleichermaßen Spaß und einen Erkenntnisgewinn haben? Dazu hat das internationale Literaturfestival Berlin zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur neue...

Grenzerfahrungen – Digitale Spiele und Flucht

Der United Nations High Commissioner for Refugees schätzt die Zahl der flüchtenden Menschen weltweit auf 65,3 Mio. Menschen – seit dem Ende des 2. Weltkrieges waren nicht mehr so viele Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg, Armut und anderen lebensbedrohlichen...