Bildung, Forschung, Kultur

Terminhinweis: „Gaming for Democracy“ lädt zur 1. Jahreskonferenz ein

© Stiftung Digitale Spielekultur

Am 1. und 2. Dezember 2026 lädt die Initiative „Gaming for Democracy“ zu ihrer ersten Jahreskonferenz auf den Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn ein. Sie bringt Menschen aus dem Games-Ökosystem, der Zivilgesellschaft, Bildung und Wissenschaft zusammen, die in dieser Zusammensetzung bislang nur selten miteinander ins Gespräch kommen.

Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Frage, wie Games und Gaming-Communitys zu demokratischer Teilhabe, Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können. Impulse und Panels mit Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats), Prof. Dr. Johanna Pirker (Professorin für Informatik, Technische Universität München), Jörg Friedrich (Co-Gründer des preisgekrönten Entwicklerstudios Paintbucket Games) und vielen weiteren Fachleuten eröffnen fundierte Perspektiven auf das Thema. Deep-Dive-Workshops ermöglichen Einblicke in Best Practices der Demokratiebildung mit Games, des Engagements in Gaming-Communitys und der gesellschaftlich relevanten Spielentwicklung.

Wer einzelne Ansätze nach der Konferenz vertiefen möchte, kann sich in den folgenden Monaten an organisationsübergreifenden Arbeitsgruppen der Initiative beteiligen. Die Teilnahme an der Jahreskonferenz ist kostenfrei, für Verpflegung ist gesorgt. Der Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn bietet als Ort für Bildung, Innovation und Begegnung einen inspirierenden Rahmen für die Jahreskonferenz

Über die Initiative Gaming for Democracy

Demokratien stehen weltweit unter Druck. Autoritäre und populistische Kräfte nutzen globale Krisen, um Desinformation zu streuen, Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben und gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen. Gleichzeitig versuchen extremistische Gruppierungen, Gaming-Communitys gezielt für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Die demokratischen Potenziale von Gaming und Gaming-Communitys werden hingegen noch immer nicht ausreichend ernst genommen und genutzt.

„Gaming for Democracy“ stärkt demokratische Kräfte in Gaming-Communitys und nutzt die Potenziale von Games für Demokratiebildung und gesellschaftliches Engagement. Als Hub und Inkubator bringt die Initiative Akteur*innen aus dem Games-Ökosystem, Zivilgesellschaft, Bildung und Wissenschaft zusammen, um gemeinsame Ideen und Kooperationen zu entwickeln. Ins Leben gerufen wurde Gaming for Democracy von der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Digitale Spielekultur, der Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) und der Bundeszentrale für politische Bildung. Weitere Informationen unter www.gamingfordemocracy.de.