Die vierte Episode führte das Quartett der Spielekultur mitten in das „Heart of Gaming“ in Köln: Im Rahmen des gamescom congress diskutierte die Viererrunde am 21. August das Thema „Krieg, Religion & Demokratie. Spielen in historischer Kulisse“. Im Mittelpunkt standen dabei zwei sehr unterschiedliche Spiele, die aber denoch eine große Gemeinsamkeit haben. „A Plague Tale: Innocence“ erzählt straff und dramaturgisch durchorganisiert die tragische Geschichte einer Gruppe von Kindern im 14. Jahrhundert. „Assassin’s Creed Odyssey“ ist ein exploratives Action-Spiel mit dem antiken Griechenland als weite, offene Spielwelt.

Beide Spiele haben gemeinsam, dass sie vor einer Kulisse stattfinden, die im engeren Sinne nicht historisch korrekt ist, aber dank u.a. hyperrealer Grafik authentisch wirkt. Das Quartett – dieses Mal bestehend aus Autorin Lena Falkenhagen, Forscherin und Journalistin Nina Kiel sowie dem Moderatoren-Duo Melek Balgün und Marcus Richter – hat ausgehend vom historischen Setting die beiden Titel analysiert und interpretiert.

Nach dem Heimspiel auf der gamescom zieht es das Quartett der Spielekultur nach Frankfurt am Main. Am 17. Oktober präsentiert sich die Diskussionsrunde im Rahmen der B3 Biennale des bewegten Bildes dem Frankfurter Publikum. Für die sechste und letzte Episode im Jahr 2019 wird das Quartett am 11. November in Hannover einkehren.

Das Quartett der Spielekultur ist eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Digitale Spielekultur und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, gefördert. Vielen Dank an Maria Manneck von Silver Seed Games für die Quartett-Fotos aus Köln!

Fotos vom Quartett der Spielekultur in Köln

Weitere Informationen und den Kontakt zur Ansprechpartnerin für die Veranstaltung finden Sie im Projektbereich unserer Website.