Dreams

Fächerübergreifend | Informatik

In „Dreams“ können die Spieler*innen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das Spiel stellt zahlreiche benutzerfreundliche Tools zur Verfügung, mit denen individuelle Träume und Visionen im Spiel nachgebaut und somit zum Leben erweckt werden können. Die Möglichkeiten reichen dabei von der Erstellung eigener Spiele, Animationen und Filme, bis hin zu Musikstücken, Gemälden und Skulpturen. Die Kreationen können im Anschluss mit der Community geteilt und für andere Spieler*innen weltweit zugänglich gemacht werden. Hat man selbst also gerade keine Lust, etwas zu kreieren, oder ist man auf der Suche nach Inspiration, kann man einfach die Werke der anderen Spieler*innen besuchen.

Multiplayer

Allgemeine Infos

Pädagogische Einordnung
 
Autor*in
Svenja Anhut

Zeitaufwand

Komplexität

Problematische Aspekte

● Urheberrechtsverletzungen (Kopieren bekannter Spiele und Spielfiguren sind in der Community zu finden), aber problematische Inhalte können gemeldet werden.
● Hoher Zeitaufwand, um sich einzuarbeiten
● Nur für die Playstation-Konsole

Spielinhalt

Dreams ist eine mächtige Game Engine zum Erstellen von Spielen, Skulpturen, Animationen, Musik, Filmen und Dingen dazwischen. Ein tieferes Eintauchen in die 3D-Gestaltung ist durch die Virtual Reality-Anbindung möglich. Werke von anderen aus der Community können gemixt werden, wodurch verschiedenen Nutzer*innen auch miteinander kooperieren können. Im Spiel- und Kreativeditor können sehr unterschiedliche Spielgenres und Settings umgesetzt werden, zum Beispiel ein buntes Point-&-Click-Adventure oder ein 3D-Jump ‘n’ Run in düsterer Atmosphäre.
Das Motto der Software ist: Wenn du es erträumen kannst, kannst du es auch bauen.

Spielmechanik

Spieler*innen können neben dem Editor auch eine vorgefertigte Spielkampagne von Media Molecule spielen und so einen guten Einblick darin bekommen, was mit Dreams möglich ist. Auch können Werke von anderen bestaunt, gespielt, bewertet und weiterverarbeitet werden.

Im Baukasten-Editor werden Objekte im 3D-Raum platziert, gemalt, Geschichten erzählt, Sounds und Musikkompositionen erstellt und Spielfiguren, Gegner und andere Elemente der Welten können mit Logik-Mechanismen versehen werden, ganz ohne programmieren zu müssen.

Pädagogische Einsatzfelder

Logisches, räumliches Denken und weitere kognitive Fähigkeiten werden geschult.

Die Anbindung an Unterrichtsfächer ist vielseitig, da neben Kunst und Musik auch eigene Geschichten erzählt und Logikrätsel erschaffen werden können. Ob man ein Spiel zu einem klassischen literarischen Werk in Deutsch oder Englisch, eine Szene der Weltgeschichte nachbaut, oder die logischen Verkettungen nutzt, um informatisches Denken zu üben – Dreams bietet zahlreiche Möglichkeiten.

Pädagogisch gesehen könnte z.B. eine Aufgabe sein einen kleinen Trailer für eine Filmidee mit Dialogen und passendem Sounddesign in Dreams zu erschaffen. Hierbei können Schüler*innen oder außerschulische Workshopteilnehmer*innen einen Einblick in Dramaturgie, Kameraführung im Film, Dialogskripte und das Präsentieren eigener Ideen in Kurzform bekommen.
Bevor es in die digitale Arbeit geht, kann hier mit analoger Textarbeit und der Erstellung von Storyboards gearbeitet werden. Teamarbeit bietet sich hier sehr gut an, da auf verschiedene Fähigkeiten und Vorlieben eingegangen werden kann.

Die Entwicklerfirma führt auch regelmäßige sogenannte Community Jams durch, wo Spieler*innen in einer vorgegebenen Zeitspanne zu einem vorgegebenen Thema etwas in Dreams erstellen und es dann mit der Community teilen. So ein Wettbewerb kann für eine Projektarbeit genutzt werden.

Trailer
YouTube

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