White Paper zeigt, wie gemeinnützige Organisationen Games nutzen können

- Erste Publikation zum Einsatz von Games in der zivilgesellschaftlichen Praxis
- Mit Beispielen aus Feuerwehr, Gedenkstättenarbeit, Vereinsarbeit und Fundraising
- Inklusive Handlungsempfehlungen für Organisationen, die digitale Lebenswelten stärker einbeziehen möchten
Berlin, 19. Mai 2026: Mit Computer- und Videospielen Menschen für die Feuerwehr begeistern, historische Bildung vermitteln oder Spenden sammeln: Anhand dieser und weiterer Praxisbeispiele zeigt erstmalig das neue White Paper „Spielend Engagement gestalten“, wie digitale Spiele bereits heute für Engagement, Vereinsarbeit und Fundraising eingesetzt werden. Außerdem gibt die Publikation praktische Handlungsempfehlungen für zivilgesellschaftliche Organisationen, die Games und digitale Lebenswelten für ihre Arbeit stärker erschließen wollen. „Spielend Engagement gestalten: Chancen und Impulse von Games für die Zivilgesellschaft“ ist eine Publikation der Stiftung Digitale Spielekultur und wurde von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert.
Das White Paper macht deutlich: Games können Menschen verbinden, Beteiligung fördern und neue Zugänge zu Engagement schaffen. Viele der vorgestellten Beispiele knüpfen an bereits vorhandene Strukturen an, etwa bereits etablierte Spiele, bestehende Online-Communitys oder Vereinsstrukturen. Gleichzeitig zeigt die Publikation, dass über das Thema Gaming Zielgruppen erreicht werden können, die über klassische Kommunikationswege häufig nur schwer anzusprechen sind. Games können hier eine wichtige Rolle einnehmen, denn Spielen ist von Natur aus selbstmotiviert und gemeinschaftlich – und genau das verbindet es mit bürgerschaftlichem Engagement.
Nandita Wegehaupt, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, legt dem gemeinnützigen Sektor einen Blick in das neue White Paper ans Herz: „Die Mehrheit der Menschen in Deutschland spielt Games – digitale Spiele sind längst Teil unseres Alltags und unserer Kultur. Gleichzeitig fehlen bislang vielen gemeinnützigen Organisationen konkrete Anknüpfungspunkte, wie sie die Welt der digitalen Spiele sinnvoll für ihre Arbeit nutzen können. Genau hier setzt unser White Paper an: Es macht bestehende Praxis sichtbar und zeigt Wege auf, wie Organisationen digitale Lebenswelten stärker in ihre Aktivitäten einbeziehen können.“
Das White Paper kann hier heruntergeladen werden:
https://t1p.de/PDF_SpielendEngagementGestalten
Foto von Nandita Wegehaupt:
https://t1p.de/Foto_NWegehaupt
Über die Stiftung Digitale Spielekultur
Die Stiftung Digitale Spielekultur ist Chancenbotschafterin für Games. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 baut sie Brücken zwischen der Welt der digitalen Spiele und den gesellschaftlichen und politischen Institutionen in Deutschland. Die gemeinnützige und bundesweit agierende Stiftung geht auf eine Initiative des Deutschen Bundestages und der deutschen Games-Branche zurück. Partner aus Bildung, Gesellschaft, Jugendschutz, Kultur, Medien, Politik, Pädagogik, Verwaltung und Wissenschaft beteiligen sich an ihren Projekten, Veranstaltungen und Studien. Ein ebenso breit aufgestellter Beirat gewährleistet ihre zielgerichtete, unabhängige und transparente Arbeit. Der Gesellschafter der Stiftung ist der game – Verband der deutschen Games-Branche. Informationen auf www.stiftung-digitale-spielekultur.de sowie bei Instagram @stiftung_digitale_spielekultur, Bluesky @games-stiftung.bsky.social und LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/stiftung-digitale-spielekultur).
Pressekontakt
Benjamin Hillmann
Senior-Kommunikationsmanager
Stiftung Digitale Spielekultur gGmbH
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