Demokratie leben: „Community Support Network“ stärkt Resilienz in Gaming-Communitys

- Workshop- und Vernetzungsprogramm ab Juni 2026
- Für angestellte, freie und ehrenamtliche Community-Manager*innen und -Moderator*innen mit aktiver Rolle in einer Gaming-Community
- Bei Interesse jetzt unverbindlich Slack-Kanal beitreten und mehr über das kostenfreie Angebot erfahren: https://t1p.de/CommunitySupportNetwork_Slack
Berlin, 12. Mai 2026: Mit dem „Community Support Network“ startet die Stiftung Digitale Spielekultur ein auf Gaming-Communitys zugeschnittenes Qualifizierungs- und Unterstützungsangebot, das das Management von Online-Communitys als gelebte demokratische Praxis stärkt. Das Projekt richtet sich an angestellte, freie und ehrenamtliche Community-Manager*innen und -Moderator*innen mit aktiver Rolle in einer deutschsprachigen Gaming-Community. Das Netzwerk bietet den Teilnehmenden ein Paket aus Online-Workshops, Networking-Events und freien Lern- und Lehrmaterialien, das Community-Verantwortliche befähigt, resiliente, faire und sichere Diskursräume im Internet zu gestalten. Gefördert wird das „Community Support Network“ durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Community-Manager*innen und -Moderator*innen spielen eine Schlüsselrolle in Gaming-Communitys: Sie moderieren Austausch, lösen Konflikte und ermöglichen Beteiligung. Gleichzeitig ist Community-Management ein noch junges, dynamisches Tätigkeitsfeld, das oft durch „Learning by Doing“ geprägt ist. Die Verantwortung für Sicherheit, Konfliktprävention und demokratische Diskurskultur wird häufig unterschätzt, ebenso wie der zeitliche und emotionale Druck dieser Rolle. Dabei ist klar: Die überwiegende Mehrheit der Community-Mitglieder wünscht sich ein respektvolles und positives Miteinander – doch oft prägt eine kleine, besonders laute toxische Minderheit die Wahrnehmung. Stabile Gaming-Communitys entstehen daher nicht von selbst. Sie brauchen engagierte Mitglieder und kompetente Community-Leitungen.
Hier setzt das Projekt „Community Support Network“ an: Es versteht Community-Management als demokratische Praxis und stärkt bestehende Potenziale. Den Kern des Projekts bildet ein Workshop-Programm aus sechs Modulen, die je nach Thema ca. 90 bis 120 Minuten in Form von Online-Seminaren in Anspruch nehmen. Zu den Schwerpunkten gehören Themen wie deeskalierende und wertschätzende Kommunikation, die Etablierung von Peer-Support-Strukturen sowie der Umgang mit dem Einfluss von Bots und Künstlicher Intelligenz. Das Programm richtet sich sowohl an Angestellte von Unternehmen, die sich weiter professionalisieren wollen, als auch an ehrenamtlich Aktive, die z. B. ein eigenes Gaming-Forum betreiben. Begleitmaterialien wie Policy-Templates, Red-Flag-Checklisten, Moderations-Flows etc. werde im Laufe des Projekts der Öffentlichkeit als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung gestellt.
Nandita Wegehaupt, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, erläutert die große gesellschaftliche Relevanz des Projekts: „Gaming-Communitys sind für viele Menschen zentrale soziale Räume, in denen Austausch, Zugehörigkeit und auch gesellschaftliche Debatten stattfinden. Mit dem ‚Community Support Network‘ stärken wir gezielt diejenigen, die diese Räume gestalten: Community-Manager*innen und -Moderator*innen. Indem wir sie qualifizieren und unterstützen, tragen wir dazu bei, dass Fairness, Verantwortung, Transparenz und Teilhabe im Community-Alltag gestärkt werden. So können Gaming-Communitys ihr Potenzial als Orte demokratischer Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalts noch stärker entfalten. “
Die Bekanntgabe von Terminen und Anmelde-Möglichkeiten erfolgt über den Projekt-eigenen Slack-Kanal, dem Interessierte ab sofort beitreten können:
https://t1p.de/CommunitySupportNetwork_Slack
Aktuelle Infos zu mitwirkenden Expert*innen etc. gibt es auf:
https://www.stiftung-digitale-spielekultur.de/community-support-network
Foto Nandita Wegehaupt:
https://t1p.de/Foto_NWegehaupt
Über die Stiftung Digitale Spielekultur
Die Stiftung Digitale Spielekultur ist Chancenbotschafterin für Games. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 baut sie Brücken zwischen der Welt der digitalen Spiele und den gesellschaftlichen und politischen Institutionen in Deutschland. Die gemeinnützige und bundesweit agierende Stiftung geht auf eine Initiative des Deutschen Bundestages und der deutschen Games-Branche zurück. Partner aus Bildung, Gesellschaft, Jugendschutz, Kultur, Medien, Politik, Pädagogik, Verwaltung und Wissenschaft beteiligen sich an ihren Projekten, Veranstaltungen und Studien. Ein ebenso breit aufgestellter Beirat gewährleistet ihre zielgerichtete, unabhängige und transparente Arbeit. Der Gesellschafter der Stiftung ist der game – Verband der deutschen Games-Branche. Informationen auf www.stiftung-digitale-spielekultur.de sowie bei Instagram @stiftung_digitale_spielekultur, Bluesky @games-stiftung.bsky.social und LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/stiftung-digitale-spielekultur).
Pressekontakt
Benjamin Hillmann
Senior-Kommunikationsmanager
Stiftung Digitale Spielekultur gGmbH
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E-Mail: hillmann@stiftung-digitale-spielekultur.de
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