Erinnerungsspiele - Tag: NS & Holocaust

Eine von Geschichtswissenschaftler*innen kuratierte Liste von Games, die von besonderer erinnerungskultureller Relevanz sind.

Games greifen auf vielfältige Weise die Vergangenheit auf, sei es als narratives Setting oder an historische Prozesse angelehntes Spielsystem. Manche von ihnen möchten gezielt an geschichtliche Ereignisse erinnern oder zum Diskutieren anregen, andere lassen bewusst und unbewusst erinnerungskulturelle Lücken oder nutzen originelle Mittel, um Informationen über die Vergangenheit zu vermitteln. Um Orientierung in der Vielfalt der Angebote und Zugänge zu schaffen, sammelt die folgende Datenbank von Expertin*innen kuratierte und eingeordnete Games, die von Relevanz für die Erinnerungskultur sind.

Christian Huberts
Projektleitung Erinnern mit Games / Quartett der Spielekultur

Wichtige Informationen auf einen Blick

  • Die Datenbank wird von der Stiftung Digitale Spielekultur und dem Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (AKGWDS) inhaltlich betreut.
  • Der Aufbau der Datenbank wurde finanziert durch Fördermittel der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (EVZ).
  • Die Erweiterung der Datenbank wurde aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus gefördert.
  • Im Fokus steht eine spezifische Erinnerungskultur mit Bezug zur deutschen Geschichte, weswegen vornehmlich Themen wie NS-Zeit, Holocaust, Weltkriege, Kolonialismus, Nachkriegszeit sowie deutsch-deutsche Geschichte behandelt werden, wobei diese Aufzählung keinesfalls als erschöpfend oder abschließend verstanden werden sollte.
  • Auch gegenwärtige, gesellschaftlich relevante Themen, die eine Verbindung zur deutschen Erinnerungskultur aufweisen, d.h. u.a. Migration, Flucht und Vertreibung, Antisemitismus oder Radikalisierung, werden bearbeitet.
  • Alle betrachteten Spiele werden in einen groben pädagogischen Kontext eingeordnet. Die Datenbank möchte damit zum Einsatz der Spiele in Museen, Gedenkstätten, Schulen, Universitäten und anderen Lernorten anregen.
  • Die Datenbank wird regelmäßig aktualisiert und erweitert, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
  • Es wurden und werden solche Spiele ausgewählt, die 1. thematisch passend sind (siehe oben) und 2. eine gesellschaftliche Relevanz aufweisen. Letzterer Punkt ist nicht klar zu bestimmen und ist je nach Spiel an unterschiedlichen Indikatoren festzumachen (z.B. Auslösen gesellschaftlicher Debatten, Vorreiterrolle in einem bestimmten Bereich, Verkaufszahlen, Spieler*innenzahlen u.ä.).
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  • Unterstützt von:

    Bundesbeauftragter gegen Antisemitismus