Next Level beschäftigt sich intensiv mit dem Kulturgut Games und widmet sich künstlerischen, bildungsrelevanten und kreativwirtschaftlichen Aspekten der digitalen Spielkultur.

Bestehend aus Webseite und jährlich stattfindender, zweitägiger Conference,  spürt Next Level damit vor allem den Potenzialen der Games nach und zeigt ganz vielfältige Auseinandersetzungen mit digitalen Spielen. Welchen Einfluss haben Games auf die Gesellschaft oder verschiedene Kulturpraktiken in Kunst, Bildung und Wirtschaft?

Next Level Conference

Auf der jährlichen, zweitägigen Festivalkonferenz treffen sich Kreative & Kulturschaffende, Wissenschaftler & Studierende, Pädagogen & Kulturvermittler, Spielemacher & Spielenutzer um sich auf vielfältige Weise mit Kunst und Kultur digitaler Spiele auseinanderzusetzen. Neben Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und Spielestationen zeigt die Next Level Conference im Rahmen einer Ausstellung besondere Exponate, spannende Performances und neuartige Gamedesigns.

Zur Website geht’s hier lang!

next-level.org

Die Webseite next-level.org bietet – über Serviceleistungen wie Anfahrt, Anmeldung oder Ablauf hinaus – spannende Beiträge, Hinweise und Links rund um das Thema Kunst und Kultur digitaler Spiele. Ob Netz-Fundstücke oder wissenschaftliche Aufsätze – das Themenspektrum von mehr als 400 Beiträgen ist dabei ebenso vielfältig wie die Konferenz.

Zur Website geht’s hier lang!

Computerspielen – Perspectives of Play

Computerspiele sind mehr denn je Alltagskultur. Sie sind als Unterhaltungsmedium etabliert, bilden die Basis zahlreicher Subkulturen und sind spätestens seit den 1990er Jahren Gegenstand intensiver künstlerischer Auseinandersetzung. Vor diesem Hintergrund zeigte die Ausstellung Computerspielen Perspektiven der Auseinandersetzung mit dem Medium und der Tätigkeit des Spielens.

Zur Website geht’s hier lang!

Fünf Fragen an… Dr. Christian Esch, Direktor des NRW Kultursekretariats

Wenn Ihr ein*e Videospiel-Held*in wärr, welche*r wärt Ihr?

Pacman, weil er neben Blinky eine unser „Next Level“-Galionsfiguren ist und auf eine bewegte und interessante Geschichte zurückblicken kann (wenn er es denn könnte …).

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Computerspiele gilt es endlich als bildstarkes, narratives, soziales Medium ernst zu nehmen, dabei aber auch konstruktiv und kritisch nach den Veränderungen der Wahrnehmung zu fragen. Gleichzeitig müssen natürlich die kulturellen und gesellschaftlichen  Bereiche in den Blick genommen werden, die sich – bis hin zu Finanzmärkten und Militär – durch algorithmische Prozesse immer stärker verändern. Außerdem zeigen die kollektiven, interaktiven und partizipativen  Spielformen häufig künstlerische Qualitäten, die noch zu selten gewürdigt  werden und auch deshalb weniger Einfluss auf die Entwicklung  des Games haben als es möglich wäre.

Welches Projekte oder Event, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Euch besonders am Herzen?

Natürlich die Next Level Conference, auch weil hier in einer Art Crossover kulturelle, künstlerische, wirtschaftliche und pädagogische Facetten der Games erlebt und besprochen werden.

Welche Erwartungen habt Ihr an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Die Stiftung sollte im Dialog mit Partnern, wie Next Level und vielen anderen, Politik sensibilisieren, Qualität entwickeln, kritisch reflektieren und Potentiale erkunden  –  bzw. dabei helfen, wenn andere es tun (wollen). Ich hoffe und denke aber auch, dass sie das bereits angeht.

Euer bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

„Wir brauchen Spielräume und Freiräume für Kreativität und Entwicklung – gerade auch digital, aber ohne den doppelten Boden interessengeleiteter politisch-wirtschaftlicher Lenkung und Überwachung.“

Dr. Christian Esch

Dr. Christian Esch

Herr über das nächste Level und offizieller Pacman-Sympathisant!