Die Initiative Creative Gaming e.V. veranstaltet seit 2007 Fortbildungen, Workshops, Vorträge, Schulprojekte und das jährliche, bundesweite Festival „PLAY“, auf dem die medienpädagogischen und künstlerischen Aspekte des kreativen Einsatzes von Computerspielen aufgezeigt werden.

Die Initiative fördert einen alternativen und künstlerischen Umgang mit Computerspielen und eröffnet Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften damit konkrete Handlungsmöglichkeiten zu einer schöpferischen und auch kritischen Auseinandersetzung mit dem Medium. Zugleich bieten die Veranstaltungen der Initiative spannende Einblicke in die Berufswelt der Gamesbranche.

PLAY – Festival für kreatives Computerspielen

Machen, Sehen, Reden, Feiern – und das alles mit Computerspielen? Für die Initiatoren der PLAY kein Widerspruch, sondern Ausdruck der Games-Kultur. Auf dem Festival können die Gäste erleben, was mit digitalen Spielen alles möglich ist: So wird die Hamburger Innenstadt vom 16. bis 20. September 2014 wieder zur Spielwiese von „Creative Gaming“.

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Workshops

In den Seminaren und Workshops zu Creative Gaming werden praktische Übungen zum Erstellen von Machinimas oder eigener, kreativer Computerspiele angeboten. Die Workshops gibt es für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In Schulen und Jugendeinrichtungen, auf Festivals und Tagungen sowie an Freizeit- und Bildungsorten für Erwachsene.

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Theater

Akteure im Theater heißen Schauspieler in Spielen sind es Avatare, beide haben Eigenschaften die sie für ihre Rollen in dem jeweiligen Stück/Spiel mitbringen, beide werden “gesteuert” von einem Spielleiter. Welche Überschneidungen gibt es noch und wie kann man die kreativ nutzen? Darum geht es in Theaterprojekten die sich mit digitalen Spielen und Theater befassen.

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Fünf Fragen an… Andreas Hedrich, Sprecher der Initiative Creative Gaming E.V.

Wenn Sie ein Videospiel-Held wären, welcher wären Sie?

Der letzte, alles entscheidende Tetrisstein

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Von und über Kultur muss man eigentlich nicht sprechen, denn sie hält unsere Gesellschaft zusammen. Sie ist das Bindeglied für Kommunikation und damit das Zusammenleben der Menschen. Bei der Spielkultur kommt noch dazu dass das Spielen an sich schon eine wichtige soziale Funktion erfüllt und zur Erprobung von Handlungen und Handlungsmustern dient. Die digitale Spielkultur ist eine zentrale Kulturtechnik unserer Gesellschaft. Selten wirkt eine kulturelle Praxis so stark in die verschiedensten Lebensbereiche ein. Damit deutlich wird welche Bedeutung sie für Bildung, Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Alltag hat und damit wir sie auch mitbestimmen und Entwicklungen in bestimmte Richtungen lenken müssen wir dann doch reden: Über digitale Spielkultur!

Welches Projekte oder Event, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Ihnen besonders am Herzen?

Das ist nicht schwer. Natürlich alle die sich den verschiedenen kulturellen Ausdrucksformen rund um Computerspielkultur widmen. Die Next-Level-Conference, die AMAZE.-Veranstaltungen, die Clash-of-Realities und besonders natürlich unser eigenes Festival PLAY

Welche Erwartungen haben Sie an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Da könnte man von Netzwerken bis hin zu Veröffentlichungen und Werbung vieles nennen. In erster Linie sollte sie sich dafür einsetzen, dass Projekte, Ideen und Veranstaltungen der digitalen Spielkultur gefördert und politisch ernst- und wahrgenommen werden.

Ihr bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

Die Perspektive wechseln hilft immer: Ignoriert Systeme und probiert was Eigenes!

Andreas Hedrich

Andreas Hedrich

spricht für die Initiative Creative Gaming e.V.