„GamePäd – Professional Edutainment ist ein medienpädagogisches Projekt. Unser Ziel ist die Vermittlung und Förderung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wir sind spezialisiert auf die Fachgebiete der digitalen Medien,  rund um das Internet, Soziale Netzwerke, Computer- und Videospiele.“

Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Game (Spiel) und Päd (für Pädagogik) zusammen. Der Begriff Edutainment meint die Verbindung zwischen Education (englisch für Erziehung/Bildung) und Entertainment (englisch für Unterhaltung).

Eltern-/Pädagogen-LAN

Bei unseren Eltern/Pädagogen-LANs folgen wir dem Motto: „Probieren geht über Studieren!“ Die Faszination, die Computerspiele auf Jugendliche ausüben, lässt sich am besten nachvollziehen, wenn man selbst spielt. Zusammen mit unseren Experten tauchen die Teilnehmenden in die virtuelle Welt ein. Unsere erfahrenen Coaches unterstützen die Teilnehmenden bei ihrem oftmals ersten Kontakt mit Computerspielen. Eine Reflexionsphase bildet den passenden Abschluss, damit die neuen Eindrücke und Erfahrungen besser eingeordnet werden können.

Elternabende/Vorträge

Bei unseren Vorträgen vermitteln wir zentrale Fakten und bedeutsames Wissen zu unterschiedlichen Bereichen digitaler Medien. Nach einem Input geben wir gerne Raum für Diskussion und Austausch. Wir referieren u.a. zu Themen wie Pathologischem Internetgebrauch (Onlinesucht), Faszination Computerspiel, Cybermobbing, Sicherheit im Internet, Kommunikation im Internet, usw.

Jugend-LAN

Unsere Jugend-LANs verstehen sich als Freizeitangebot für Jugendliche. Mit dem Motto „Gaming Meets Community“ stehen neben dem gemeinsamen Spielen auch Gemeinschaftserfahrungen im Vordergrund. Bei einer mehrtägige Jugend-LAN vermitteln wir in interessanten und spannend gestalteten Workshops Konfliktmanagement, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit. Spezielle Erfahrungen wie Outdooraktivitäten oder ein Besuch eines Hochseilgartens unterstützen das Angebot.

Fünf Fragen an… Frank Wagner, Medienpädagoge bei GamePäd – Professional Edutainment

Wenn Sie ein Videospiel-Held wären, welcher wären Sie?

Ganz egal. Hauptsache mit Ecken und Kanten (siehe Bild)!

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Spielen ist ein Urinstinkt des Menschen. Digitale Spielkultur versteht sich daher als eine Begleiterscheinung des technologischen Wandels.

Welches Projekte oder Event, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Ihnen besonders am Herzen?

Der Reiz von Multiplayer-Spielen ist enorm. Die Spieler sind nicht länger nur auf sich alleine gestellt. Digitales Spielen bedeutet demnach gleichzeitig Strategie, Kooperation und Teamfähigkeit. Dennoch verteufeln die Medien häufig Computer- und Videospiele. Hierbei bedarf es einer gesellschaftlichen Aufklärungsarbeit.

Welche Erwartungen haben Sie an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Die Stiftung kann zur gesellschaftlichen Akzeptanz einer digitalen Spielekultur beitragen.

Ihr bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

„Du bist das Spiel“ (Untertitel zum Film eXistenZ)

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Frank Wagner

Frank Wagner

Medienpädagoge im Projekt GamePäd

Geht es um Helden der virtuellen Spielewelten, gibt es für Frank Wagner keinen einzig Wahren. Aber alles, was eckig und kantig durch Pixeluniversen wuselt, hat auf jeden Fall gute Chancen.