• Zweitägiger Workshop, Wöchentliche Maßnahme (8 Wochen)
  • Anzahl TN: 18,
  • 1 Medienpädagogin (Lead, Lv2), 1 Medienpädagogin (Assistenz, Lv1), ggf. 1-2 Ehrenamtliche für Fahrdienste, insbes. im ländlichen Raum,
  • Hardware: 9 Rechner, div. Mal- und Bastel-Materialien

Pädagogische Zielsetzung und Ansatz

Die Teilnehmenden entwickeln eine eigene Spielidee und setzen sie mit der visuellen Programmier-Software (Kodu, Scratch, Twine) selbst um. Dabei beschäftigen sie sich mit dem Design-Prozess von Games, machen erste Programmiererfahrungen und lernen die für Games essentiellen Wenn-Dann-Regeln kennen. Darüber hinaus erproben die Teilnehmenden verschiedene Vortragstechniken und freies Sprechen, indem sie ihre Spielideen immer wieder einem Publikum präsentieren. Je nach Workshop-Fokus erhalten sie zudem einen spielerischen Einblick in die Gamesbranche und ihre Marketingmechanismen.

Ablauf und methodische Umsetzung

Für jedes Team wird eine Arbeitsinsel mit einem Laptop/Rechner, Maus, ggf. Kopfhörer sowie Stiften und Papier vorbereitet. Bei Bedarf kann auch ein Handout mit den Grundbefehlen erstellt, ausgedruckt und verteilt werden. Die Teams können auch als kleine Entwicklerstudios arbeiten und ihrem Studio einen eigenen Namen geben. Als Einstieg werden die grundlegenden Elemente von Games gemeinsam im Plenum gesammelt. Daran anschließend wird das Spiel gespielt.

Es folgt die Einführung in die Programmiersoftware in vier Einheiten. Jede Einheit wird zunächst frontal präsentiert. Die jeweiligen Schritte werden anschließend in den Teams ausprobiert und umgesetzt. Der gesamte Workshop kann als eine Art Planspiel durchgeführt werden. Hierfür nehmen die Jugendlichen die Rolle von Entwicklerinnen ein und die Pädagoginnen den Part der Spiele-Publisher. Die Jugendlichen müssen ihre Spielidee bestmöglich „verkaufen“ und lernen neben der Präsentation eigener Konzepte und Ideen auch Marktprinzipien der Games-Branche kennen.