• Eintägiger Workshop,
  • Anzahl TN: 15,
  • 1 Medienpädagogin (Lead, Lv1), 1 Medienpädagogin (Assistenz, Lv1),
  • Hardware: 4 Rechner, 4-5 Tablets, Elternratgeber

Pädagogische Zielsetzung und Ansatz

Viele Eltern fühlen sich angesichts des medialen Konsums ihrer Kinder überfordert und handlungsunfähig. Dies basiert zu einem substantiellen Teil auf einem Mangel eigener Erfahrungen im Umgang mit digitalen Spielen. Diese Maßnahme richtet sich daher an die Eltern der sonst adressierten Jugendlichen. Ziel ist es, ihnen Orientierung in der Medienlandschaft ihrer Kinder zu bieten und ihnen Handlungshinweise zu geben. Außerdem soll die Maßnahme die Medienkompetenz der Eltern selbst verbessern.

Ablauf und methodische Umsetzung

In Kooperation mit der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle hat die Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber herausgegeben, in dem die drängendsten Fragen von Erziehungsberechtigten zu Altersfreigaben, Spielzeiten etc. aufgegriffen werden. Aufbauend auf den Kapiteln des Ratgebers halten Medienpädagoginnen einen Vortrag mit praktischen Beispielen und Hintergrundinformationen. Unterstützend sollen Spielstationen (PC und Konsole) mit den erfolgreichsten Spieltiteln der Altersgruppe den Eltern verdeutlichen, was ihre Kinder spielen, um Unsicherheiten abzubauen. Im Anschluss an diesen Input-Teil muss ausreichend Zeit für eine Fragerunde mit den Eltern eingeplant werden, in der sie bewusst auch kritische Fragen stellen und Sorgen äußern dürfen. Die Medienpädagogin soll auch zum Austausch der Eltern untereinander anregen. Wichtig ist, dass sie mit ausreichenden Informationen aus Studien und der medienpädagogischen Praxis ausgestattet ist, um den Eltern jenseits des Anekdotischen weiterhelfen zu können.