Übersicht

Seitdem 1997 das weltweit erste Museum zur Geschichte und Kultur von Computerspielen eröffnete, versuchen Andreas Lange und seine Mitstreiter mit ihren Ausstellungen und Aktivitäten Computerspiele in der Kultur zu verorten und einem breiten Publikum in ihrer Vielfältigkeit näher zu bringen. Die Besucher können nicht nur die Geschichte eines spannenden neuen Mediums nacherleben, sondern auch viele andere Aspekte der digitalen Revolution verstehen lernen. Das Computerspielemuseum sammelt Werke der digitalen Spielekultur und engagiert sich für die Bewahrung des digitalen Erbes.

Quellenedition des Computerspielemuseums

Quellenedition des Computerspielemuseums

Bei der CSM Edition handelt es sich um eine klassische Quellenedition, die neben vielen Dokumenten auch spielbare Versionen von Computerspieleklassikern enthält. Deshalb wird sie auf einer speziell gestalteten USB Speicherkarte vertrieben.
Das Gamefest am Computerspielemuseum

Das Gamefest am Computerspielemuseum

Das Gamefest 2013 umfasste die Bestandteile "Spiel die Sieger", "The Art of Games", "Retrobörse" und Speedrun-Meisterschaft.
Die Sammlung des Computerspielemuseums

Die Sammlung des Computerspielemuseums

Seit 1996 hat das Computerspielemuseum über 20.000 Spiele, 2.300 Hardwareteile und über 10.000 Magazine gesammelt.
Das Computerspielemuseum – Wo Pac-Man wohnt

Das Computerspielemuseum – Wo Pac-Man wohnt

Das Computerspielemuseum bietet die sehenswerte Dauerausstellung "Computerspiele. Evolution eines Mediums", zeigt regelmäßig Sonderausstellungen und veranstaltet Events rund um die Geschichte und Gegenwart der digitalen Spiele.

 

Andreas Lange, Direktor des Computerspielemuseums, ist Mitglied im Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur.

Andreas Lange, Direktor des Computerspielemuseums, ist Mitglied im Beirat der Stiftung Digitale Spielekultur.

Interview: Fünf Fragen an… Andreas Lange, Direktor des Computerspielemuseums

Wenn Sie ein Videospiel-Held wären, welcher wären Sie?

Kann es einen cooleren Gameshelden als Leisure Suit Larry geben? 😉

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Unsere Fähigkeit zu spielen war schon immer auf Engste mit kulturellem Fortschritt verbunden. Insofern bringen uns Computerspiele in unserer zunehmend digital geprägten Lebenswelt zu unseren Wurzeln als Homo Ludens zurück.

Welches Projekte oder Event, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Ihnen besonders am Herzen?

Für Andreas Lange der Inbegriff des coolen Gameshelden: Schwerenöter Larry Laffer

Für Andreas Lange der Inbegriff des coolen Gameshelden: Schwerenöter Larry Laffer

Mit großem Interesse verfolge ich den Erfolg der Let‘s Play Bewegung, die sich in kürzester Zeit zu einem Massenphänomen entwickelt hat. Steht Let‘s Play doch paradigmatisch für die Teilhabemöglichkeiten, die allen Spielen innewohnen, aber speziell bei digitalen Spielen noch nie dagewesene Dimensionen erreichen können.

Welche Erwartungen haben Sie an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Ich erhoffe mir von der Stiftung, dass sie mithilft, die ganze Breite der Gamingkultur zu vermitteln, indem Sie interessante Projekte unterstützt und sich als kommunikativer Knotenpunkt für einen vorurteilsfreien, sachlichen und  kreativen Diskurs über Games etabliert.

Ihr bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

„Die Lust am Spiel und Innovation sind  oft untrennbar miteinander verbunden.“