Die Aufgabe der Bundeszentrale für politischen Bildung/bpb ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.

Die bpb hält besondere Angebote für Lehrerinnen, Lehrer und Personen in der Bildungs- und Jugendarbeit bereit. Jugendliche und junge Erwachsene spricht sie mit altersgemäßen Themen und Medien direkt an. Im Zeitalter der Mediengesellschaft macht sich die bpb moderne Kommunikationsmethoden zu eigen und verfolgt einen crossmedialen Ansatz. Sie stellt sich den Anforderungen nach schneller und fundierter Information: Mit ihren Bildungsangeboten und speziellen Online-Produkten greift sie aktuelle gesellschaftliche sowie politische Ereignisse und Debatten auf.

spielbar.de

spielbar.de ist die Plattform der bpb zum Thema Computerspiele. spielbar.de informiert über Computerspiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. Pädagogen, Eltern und Gamer sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen. spielbar.de fördert den Austausch zwischen Spielenden und Nicht-Spielenden. spielbar.de hilft Eltern und pädagogisch Verantwortlichen beim Einstieg in das Thema und stellt Tipps und Materialien für Alltag und pädagogische Praxis bereit.

spielbar.de

Eltern-LAN

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Diese Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern wie Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten. Eltern und pädagogische Fachkräfte erhalten die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch sich mit jugendlichen Gamern und MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.

eltern-lan.info

PLAY-Festival

Einmal im Jahr verwandelt die Initative „Creative Gaming“ mit zahlreichen Partnern die Hamburger Innenstadt zum Zentrum für kreatives Spielen. Praxisnahe Workshops und interaktive Ausstellungen zeigen, wie Computerspiele entstehen oder kreativ genutzt werden können und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Außerdem erklären Profis, welche Berufe es in der Games-Branche gibt und wie sie arbeiten. Wie Games im Film verarbeitet werden, zeigen ausgewählte Film- und Machinima-Vorstellungen im Kino. Auf zahlreichen Bühnen und Plätzen der Stadt gibt es Aktionen rund um Computerspiele zu erleben.

creative-gaming.eu

Fünf Fragen an… Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Wenn Sie ein Videospiel-Held wären, welcher wären Sie?

Steve aus Minecraft. Er nimmt seine Spielumgebung nicht als gegeben hin, sondern er gestaltet sie um!

Welchen Beitrag leisten digitale Spiele zur Kultur? Oder anders gefragt: Warum sprechen wir eigentlich von digitaler Spielekultur?

Empfehlenswert ist eine ständige Diskussion des Begriffs „Digitale Spielekultur“ mit dem Ziel immer wieder neu zu bestimmen, was wesentlich für eine solche Kultur sein kann. Zielhorizont sollte dabei ein Verständnis von Games als eigenständigem Kulturgut und Gaming als originärer kultureller Ausdrucksform sein.

Welches Projekte oder Event, welche Initiative, welcher Trend in der Welt der digitalen Spielekultur liegt Ihnen besonders am Herzen?

Der Aufstieg der Indie-Games. Die Szene sprüht vor Kreativität und bereichert mit ihren vielen Ideen die digitale Spielekultur!

Welche Erwartungen haben Sie an die Stiftung Digitale Spielekultur?

Dass sie ein Ort des gesellschaftlichen Diskurses über Games wird und die verschiedenen Akteure und ihre Perspektiven zusammenbringt.

Ihr bleibendes Zitat zur digitalen Spielekultur?

If you hate the game, change the rules!

Thomas Krüger

Thomas Krüger

Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Homo Faber Ludens: Steve nimmt die Minecraft-Welt selbst in die Hand.