• Eintägiger Workshop,
  • Anzahl TN: 18,
  • 1 Medienpädagogin (Lead, Lv2), 1 Medienpädagogin (Assistenz, Lv1), ggf. 1-2 Ehrenamtliche für Fahrdienste, insbes. im ländlichen Raum,
  • Hardware: 9 Rechner, div. Mal- und Bastel-Materialien

Pädagogische Zielsetzung und Ansatz

Digitale Spiele schöpfen künstlerisch aus gleich mehreren Disziplinen, sind sichtbar inspiriert von Genres wie dem Film Noir und haben mit der Pixelästhetik einen eigenen Stil erschaffen, der von anderen Medien und Kreativen adaptiert wird. Diese Vielfalt soll den Jugendlichen mittels der Maßnahme „Art Design – Ästhetik von digitalen Spielen“ vermittelt werden. Gleichzeitig hat die Maßnahme zum Ziel, dass sie Jugendliche zur eigenen Kreativität anregt und diese selbst künstlerisch tätig werden.

Ablauf und methodische Umsetzung

Je nach gewünschtem zeitlichen Rahmen kann diese Maßnahme sehr unterschiedlich ausgestaltet werden. Die Jugendlichen können entweder in Gruppen- oder Einzelarbeit verschiedene Design- und Grafikstile von Spielen selbst recherchieren und ausdrucken. Alternativ bringen die Medienpädagoginnen diese vorbereitet mit. Anschließend werden die gefundenen Beispiele an ein Mood Board gebracht. Die Eigenheiten der verschiedenen Grafikstile von Ultrarealismus bis zu Pixelgrafik werden in der Gruppe besprochen. Dabei sollen die Jugendlichen selbst aktiv werden und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten benennen. Anschließend dürfen die Jugendlichen selbst aktiv werden. Die Mittel dazu dürfen sie selbst wählen, sie sind lediglich dazu angehalten, sich an den Inspirationen des Mood Boards zu orientieren. Denkbar sind das eigene Zeichnen von Figuren, das Malen von Hintergrundgrafiken (wie beispielsweise in Adventure-Spielen üblich), das Heranführen an Grafiksoftware wie Adobe Photoshop über Zeichentablets und vieles mehr. Die Ergebnisse können abschließend als eine Art Galerie der Jugendlichen ausgestellt werden.